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>> Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk <<
Pressemitteilung vom 10.05.2010
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk führt am Mittwoch, den 23.06.2010 von 18.00 bis 20.00 Uhr in Kooperation mit dem
Seniorenforum
der Stadt Neuss (Leiterin: Yvonne Kilian) den (11.) Pflegetreff im „Bürgerhaus“, Bedburger Straße 61, 41469 Neuss-Erfttal, durch. Der Eintritt ist frei!
Schirmherr der Veranstaltung ist Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW
von 2000 – 2010. Die Organisation und Leitung obliegt Werner Schell.
Beim (11.) Pflegetreff geht es um das Thema:
>> Patientenautonomie am Lebensende: Patientenrechte durchsetzen mit Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung <<
Zur Selbstbestimmung der Patienten am Lebensende bzw. bei schwerer Krankheit bestehen
unterschiedliche Auffassungen. Immer wieder wird gefordert, auch in der BRD aktive Sterbehilfe per Gesetz zu erlauben. Die Meinungsvielfalt zu diesem Thema
hat offensichtlich viele Bürgerinnen und Bürger verunsichert, wie die Rechtslage ist und welche Möglichkeiten sie konkret haben, für den
Sterbeprozess bzw. die schwere Krankheit in geeigneter Weise durch darauf abzielende Willenserklärungen wie Vollmacht, Patientenverfügung und
Betreuungsverfügung vorzusorgen.
Fragen über Fragen: Wie geht man rechtlich und ethisch korrekt mit den Menschen um, die sich (tatsächlich
oder mutmaßlich) am Ende ihres Lebens befinden und eines Beistandes und der Hilfe bedürfen? Welche Rechte hat der Patient, der Sterbende? Was dürfen bzw.
sollen Ärzte und Pflegekräfte tun? Welche Maßnahmen sind zulässig, welche eher nicht? Wie sollen sich die Angehörigen eines Patienten/Sterbenden
verhalten? Was dürfen die Angehörigen von den Gesundheitsberufen erwarten? Diese und zahlreiche weitere Fragen türmen sich auf und verlangen nach
Antworten!
Der Gesetzgeber hat mit Wirkung vom 01.09.2009 Regelungen zur Patientenverfügung in das Betreuungsrecht
übernommen und damit die bereits durch die Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zur Patientenautonomie am Lebensende bestätigt. Darüber gilt es in der
Veranstaltung zu informieren und auf entsprechende Fragen einzugehen.
Werner Schell
Dozent für Pflegerecht, Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk
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Die vorstehende Pressemitteilung ist zur Veröffentlichung frei
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